Once upon a Time in High School

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    Originaltitel: 말죽거리 잔혹사
    Herstellung: Südkorea, 2004
    Regie: Yu Ha
    Darsteller: Kwon Sang-Woo, Lee Jung-Jin, Han Ga-In, Kim In-Kwon, Lee Jong-Hyeok, Park Hyo-Joon, Seo Dong-Won
    Genre: Drama, Action
    Laufzeit: 118 min.
    Freigabe: Deutschland: FSK16

    Kinostart: 16.01.2004



    Veröffentlichungen:


    DVD Deutschland: 26.04.2007 (E-M-S)


    Inhalt:


    1972 war ganz Südkorea im Bruce Lee Fieber – wie auch die Gruppe des jungen Hyeon-su, die später einmal genauso werden wollen wie ihr Vorbild in Fist of Fury. Sechs Jahre später muss der mittlerweile fast Erwachsene auf die berüchtigte Jungmoon High School wechseln, weil seine Mutter der Meinung ist, dass die Preise der Häuser in dieser Gegend innerhalb kurzer Zeit in die Höhe schnellen werden. Bereits beim Betreten der Schule kommt Hyeon-su mit den äußerst harten Sitten in Kontakt – selbst für kleine Verstöße wird mit harter Prügel bestraft. In dem ständig streitlustigen Woo-shik findet er zumindest schnell einen Freund, der ihn nebenbei vor Prügel aus den eigenen Reihen bewahrt. Als er dann auch noch auf Yu-jin trifft, scheint die Welt für Hyeon-su wenigstens außerhalb der Schule in Ordnung. Doch er ist zu schüchtern sie anzusprechen und so nutzt Woo-shik die Gelegenheit, wodurch die alltägliche Gewalt durch die hinzugekommene Frustration langsam zu eskalieren beginnt…


    Meine Meinung:


    Der Covertext verspricht mehr, als der Film hält. Da nützt es auch nichts, das ich die thailändische Fassung habe. Die ist mit ihrem thailändischen Gequatsche sogar schlechter als so manche deutsche Synchro, was beweist, das nicht nur wir deutschen Schwachsinn labern. Da wird gelabert, auch wenn die Münder geschlossen sind oder die Szenen längst vorbei. Aber wieder zum Film.
    Wer Kämpfe im Stil von Bruce Lee erwartet, wird die meiste Zeit des Films stark enttäuscht. Ein-zweimal werden Szenen nachgespielt aber sonst bleibt der Film, bis auf einen netten kleinen Endfight mit Nunchakoos und einer einminütigen Trainingssequenz die Monate dastellen soll, weitesgehend ruhig und langweilig. Die Beziehungkrise in der die Figuren stecken scheint sich einfach nicht fortbewegen zu wollen und wirkt einfach nur noch einschläfernd. Hinzu kommt ein streng regiertes Schulsystem das nicht nur befremdend wirkt, sondern mit seinen ständigen Prügelstrafen einfach nur noch lächerlich.
    Fazit: Wer es gerne langweilig mag der kann sich hier ein Kissen nehmen. 5/10


    Trailer:



    Bilder:

  • Für meinen Geschmack ein wenig zu viel Schlägereien, erinnert einen an die Rütli-Schule. Allerdings kommt hier noch hinzu, dass die Lehrer die Schüler schlagen. Das wirkt sehr befremdlich für mich, scheint wohl aber an koreanischen Schulen legitim zu sein.


    Fazit: Ich wurde den Film nicht noch einmal gucken wollen.

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