Das Ende der Welt – Die 12 Prophezeiungen der Maya

  • Originaltitel: The 12 Disasters of Christmas
    Herstellung: Kanada, USA, 2012
    Regie: Steven R. Monroe
    Darsteller: Ed Quinn, Magda Apanowicz, Holly Elissa, Ryan Grantham, Andrew Airlie, Scarlett Bruns, Roark Critchlow, Kaj-Erik Eriksen
    Genre: Fantasy, Katastrophenfilm
    Subgenre: Mayas,
    Laufzeit: ca. 90 Min.
    Freigabe: ab 12


    Es ist der 21.12.2012, kurz vor Weihnachten und der 18. Geburtstag von Jacey. Zufälligeweise ist es auch der Tag, den die Mayas als den Tag des Weltuntergangs prophezeiten. Und als ob das noch nicht genug Zufälle wären, ist Jacey, die Auserwählte, die den drohenden Untergang noch verhindern kann. Gerade als ihre Großmutter ihr offenbaren will, dass sie die Auserwählte ist und einen Ring der Maya übergibt, regnet es riesige Eiszapfen, die die Oma kalt machen. So richtig glauben kann Jacey das Ganze noch nicht aber eine Prophezeiung nach der anderen scheint sich zu erfüllen. Grant erzählt ihr, dass sie die sieben Dragonballs (nein, es sind natürlich 5 Ringe) suchen muss, um die Vernichtung der Welt noch entgegen zu wirken. Da der örtliche Baumagnat, erkennt, dass der Vater im Notfall seine Tochter nicht opfern würde, nimmt er die Sache selbst in die Hand und versucht Jacey zu entführen. Ein bittere Wettkampf entbrennt indem der erste Platz die Rettung der Welt ist...

    Zur Abwechslung haben wir mal ein Film, der nichts mit Monster und todbringenden Tieren zu tun hat sondern mit nichts Geringeren als dem Weltuntergang. Ich würde jetzt mal ganz stark behaupten, dass CinTel hier einen Mockbuster geschaffen hat, der im Fahrwasser von Roland Emmerichs Katastrophenfilm 2012 mitschwimmen wollte.
    Wie schon bei Hydra, kann ich eigentlich nicht viel bemängeln. Regisseur Steven R. Monroe, der auch andere Filme dieses Kalibers sowie, das Remake von I Spit on your Grave inszeniert hat, beweist auch hier, das er einen soliden Film abliefern kann. Die Schauspieler, sind alle auf guten TV Niveau und machen ihre Sache gut. Die Story ist nichts besonderes und folgt vorhersehbar Schema F. Jedoch wird es gerade noch so spannend umgesetzt. Die Schwäche wie in allen Filmen dieser Art sind die zum Teil miesen CGI Effekte. Ich frage mich immer wieder wieso man was am PC umsetzen muss, was man sowieso nicht hinbekommt, dass es einigermaßen real aussieht. Sehen die riesigen Eiszapfen, die die Menschen durchbohren, der Eisnebel und auch der Tornado noch relativ gut animiert aus, kränkelt es in Szenen wo Mensch und Maschine, zerfällt oder zerplatzt. Das reinste Polygon Massaker!
    Alles in allen haben wir hier trotzdem einen Katastrophenfilm, den man sich im TV mal gut anschauen kann, wenn man nicht all zu Großes erwartet.