Jurassic City

  • Originaltitel: Jurassic City
    Herstellung: USA, 2014
    Regie: Sean Cain
    Darsteller: Ray Wise, Kevin Cage, Dana Melanie, Kayla Carlyle, Vernon Wells, Jack Forcinito, Sofia Mattsson, Robert LaSardo
    Genre: Action
    Subgenre: Dinosaurier
    Laufzeit: ca. 86 Min.
    Freigabe: ab 16


    In einem Labor in LA werden Dinosaurier gezüchtet. Als es zu einem Unfall kommt und sich so einiges an Getier in Richtung Freiheit macht, wird eine Sondereinheit losgeschickt um das Problem zu lösen. drei weitere Raptoren werden in einer Gefängnistiefgarage zwischengelagert und können fliehen.
    Währenddessen feiert eine Studentinnenverbindung eine wilde Party, die von der Polizei aufgelöst werden muss. Als sich drei von Ihnen aus den Staub machen wollen, werden sie verhaftet und ins örtliche Gefängnis gebracht.
    Wie wir uns erinnern, sind dort die Raptoren los und die drei Mädels müssen sich Widerwillen mit zwei Suffköpfen und einem Mörder zusammen tun um aus der Situation lebend zu entfliehen...

    Während Jurassic World noch in den letzten Zügen im Kino zu sehen war, kommt mit Jurassic City der passende Mockbuster in die Geschäfte, um unwissende Käufer ein paar Penunzen aus den löchrigen Taschen zu ziehen. Der findige Creature Feature Nerd, verdrückt hingegen eine Freudenträne.
    Um es mal vorweg zu nehmen: ich finde den Film klasse. Er beinhaltet zwei Themen, die ich besonders gerne sehe: Gefängnisse und Dinosaurier. Klar hat der Film Unmengen an Schwächen. Diese hier alle zu nennen würde wohl den Rahmen sprengen. Aber die Eckpfeiler um einen Film sehbar zu machen sind da: Dünne Story, solide Darsteller, Dinosaurier und ein Katz und Maus Spiel in einer limitierten Umgebung. Das, was ich den Film wie so häufig ankreiden muss sind die miesen CGI Effekte. Die Dinos an sich kann man schon mal durchgehen lassen. Das Problem ist, das sie so lieblos und langweilig animiert wurden. Angeblich soll es sich hier um Raptoren und T-Rex' handeln. Jedoch unterscheiden diese sich nur in der Größe. Der T-Rex hat zum Beispiel auch drei Finger wie die Raptoren. Die Tötungsszenen sind auch nicht die Rede wert. Am besten gefallen mir die Darsteller. Die drei Mädels, Kevin Gage und Ray Wise haben sichtlich ihren Spass, bei dem was sie da machen. Man kann eigentlich nur hoffen, dass es noch einen zweiten Teil geben wird, der den Namen Jurassic City auch gerecht wird. Denn der Blick am Ende auf die von Dinos verseuchten Stadt macht Lust auf mehr.
    Alles in allen haben wir hier einen guten Film, wenn man weiß, das man keinen Jurassic World zu sehen bekommt.