Rise of the Predator

  • Originaltitel: BlackJacks
    Herstellung: USA, 2014
    Regie: Nicolas Aaron Mezzanatto
    Darsteller: Kristina Anapau, James C. Burns, Tina Casciani, Courtney Compton, Jose Luis Cordovez, Eric Roberts, Roark Critchlow
    Genre: Action
    Subgenre: Monster
    Laufzeit: ca. 77 Min.
    Freigabe: ab 18


    In einem geheimen Forschungslabor in Kasachstan gibt es einen Zwischenfall und die Verbindung zur Außenwelt bricht ab. Cromwell, Besitzer des Labors, schickt eine Eliteeinheit los um einen Wissenschaftler dort herauszuholen. Im unterirdischen Forschungslabor angekommen, müssen sie schnell feststellen, dass alle Arbeiter verschwunden sind. Nur Dr. Whitmore konnte sich in einem Labor in Sicherheit bringen. Denn scheinbar ist noch etwas in den Katakomben unterwegs...

    Wenn man dem deutschen Verleih glauben schenken will, hängt sich der Film, an die Predatorreihe ran und versucht damit uninformierte Käufer zu generieren. Im Original heißt der Film „BlackJacks“ so wie die Spezialeinheit, die hie agiert. Schaut man sich den Film an, erkennt man auch schnell, dass es überhaupt keine Parallelen zum Predator gibt. Wenn überhaupt, erinnert einen das Ganze eher an Alien.
    Als bekanntes Gesicht konnte man Eric Roberts für sich gewinnen. Ich würde mal jetzt behaupten, dass der Mann in den letzten Jahren ein wenig überpräsent ist. Immerhin schafft er es in über 10 Filmen pro Jahr mitzuwirken, plus diverser Serien. Schlecht finde ich das aber nicht. Meistens ist er ein Gewinn für einen Film. Der Rest der Darstellergarde ist mir zwar vollkommen unbekannt aber machen ihre Sache gut.
    Die Story ist jetzt nichts neues aber kann mich überzeugen. Es kommt ja immer darauf an wie man Bekanntes neu umsetzt und es Schafft Spannung zu erzeugen. Und das wird hier geschafft. Das Monster sieht man in der ersten Stunde so gut wie gar nicht aber man schafft es immer, dass die Angst allgegenwärtig ist. Ein Problem für mich ist die ätzende Egoperspektive des Monsters, die mit Filter und Wackelkamera echt nervig ist. Die CGI Effekte kann man als wirklich gelungen bezeichnen. Das Monster sowie die Bluteffekte, glaubhaft aus.
    Alles in Allen habe ich eigentlich nicht viel zu bemängeln bis auf die Egoperspektive des Monsters. Hatte ich schon lange nicht mehr, dass mich so ein Film rundum überzeugt hat...