Air Speed: The Fast and Ferocious

  • Originaltitel: The Fast and the Fierce
    Herstellung: USA, 2017
    Regie: Ron Thornton
    Darsteller: Dominique Swain, Jason Tobias, Moose Ali Khan, Joe Chambrello, Adrian Paul, Jannica Olin, Mimi Davila
    Genre: Thriller
    Subgenre: Flugzeug
    Laufzeit: ca. 86 Min.
    Freigabe: ab 16


    Benji sitzt gerade in einem Café als eine unbekannte Frau ein unmoralisches Angebot unterbreitet. Sie will den Code für „Genesis Seven“ und er erhält dafür zehn Millionen Dollar auf ein Schweizer Konto sowie ein erste Klasse Ticket nach Dubai oder seine frisch angetraute Frau stirbt bei einem Flugzeugabsturz. Diese ist gerade von Sao Paulo zurück nach Hause. Die Terroristen haben in das System des Flugzeuges eine Box angebracht, die das Flugzeug unsteuerbar macht, falls es unter 500 Meter Flughöhe sinkt und zum Landen ansetzt. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

    The Asylum versucht sich mal wieder an einem Flugzeugfilm. Nachdem sie bei allen vorhergehenden Versuchen kläglich gescheitert sind, war ich gespannt was sie dieses Mal hingerotzt haben. Vom Namen: „The Fast and the Fierce“ merkt man schon, dass man sich an das Kinorelease von „The Fast and the Furious 8“ mit anhängen wollte. Im deutschen wurde der Film in „Air Speed“ umbenannt. Daran erkennt man, das der Film sich eher an Speed orientiert, ohne diesen in nur einer Sekunde zu erreichen. Das Cover sowie die Inhaltsangabe versprechen auch mehr als der Film halten kann. Es gibt weder die Szene, oder auch was annähernd Ähnliches, wie auf dem Cover und auch Bomben sucht man im Film vergebens.
    Die Story kann man so hinnehmen wie sie ist, für Asylum-Verhältnisse ist sie ziemlich zahm und kommt ohne große Absurditäten aus. Auch wenn man ein gespanntes Seil zwischen zwei Flugzeugen, an dem jemand hinüber klettern möchte, nicht jeden Tag in den Nachrichten sieht. Die Schauspieler agieren durchschnittlich ohne große Ausreißer. Die Effekte sind nicht die Schlechtesten, die the Asylum bis jetzt produziert hat. Bei Gegenständen ist es ja auch viel schwerer etwas zu versauen als bei einem Creature Feature.
    Alles in Allen haben wir in allen Belangen einen durchschnittlichen Film, den Asylum hier produziert hat. Man kann ihn nicht in die Resterampe der Filmgeschichte verbannen aber unter den Top Filmen des Genres kann man ihn auch nicht zählen. Für einmal anschauen reiht es auf alle Fälle...