King Arthur and the Knights of the Round Table

  • Originaltitel: King Arthur and the Knights of the Round Table
    Herstellung: 
    USA, 2017
    Regie: 
    Jared Cohn
    Darsteller:
    Russell Geoffrey Banks, Harold Diamond, Byron Gibson, Sara Malakul Lane, Elidh MacQueen, Eoin O'Brien
    Genre:
    Action
    Subgenre:
    Sage
    Laufzeit:
    ca. 84 Min.
    Freigabe:
    ab 16


    Wir befinden uns in England, im Mittelalter. Die Zauberin Morgana versucht mit ihrem Sohn, den Thron von Camelot an sich zu reißen. König Arthur schafft es jedoch, zusammen mit Merlin die Schergen niederzuringen. Arthur raubt ihr mit Hilfe von Excalibur die Macht und verbannt sie zusammen mit ihrem Sohn ins Weltall.

    1500 Jahre später zieht es Morgana zurück auf die Erde, genauer gesagt nach Thailand. Dort will sie ihre Macht wiedererlangen und sich an den Nachfahren von König Arthur und seine Ritter rächen...


    Wenn es mal wieder ein vermeintlicher Sommer Blockbuster ins Kino schafft, ist es sicher wie das Amen in der Kirche, dass sich unsere Lieblingsfilmschmiede mit dranhängt wie eine Zecke an einen Hund der gerade über eine Blumenwiese läuft.

    Und was hat mehr Potential als mal wieder die Arthur Sage durch den Trashwolf zu ziehen?

    Mit Thailand hat man eine Location gewählt, wo man mit kleinem Budget, großartige Aufnahmen machen könnte. Wären wir nicht bei Asylum, die wahrscheinlich keinen Bock hatten aus der Innenstadt von Bangkok auszureisen. Man beschränkt sich auf ein paar wenige Innerstädtische Orte, die man genauso gut in den USA finden hätte können. Das Drehbuch ist wie so häufig einfach nur unausgegoren und langweilig. Es beschränkt sich hauptsächlich darauf, dass Morgana Exkalibur will und damit ihre Macht und das ist noch Zeh und ohne großes Talent der Darsteller umgesetzt. Einzig alleine Sara Malakul Lane, die die Morgana spielt ist in ihrer Latexkluft ein optischer Leckerbissen, von der man kaum die Augen lassen kann. Die Effekte kann man über die dreiviertel Länge des Filmes als gelungen bezeichnen. Bis man auf das Finale zusteuert und denkt, WTF Asylum, Wieso? Hat man gemerkt, das das Drehbuch scheiße ist und musste man nun noch den ganzen Film mit einem weiblichen Riesenroboter der Bangkok plattmacht, schmücken. Wollte man wenn man schon in Asien dreht, mit hängen und würgen eine Godzilla (oder doch eher Ultraman) Referenz hinrotzen? Schäme dich Asylum.

    Alles in Allen haben wir hier einen Mockbuster, der sein Potential, an wunderschönen Orten zu drehen, verschenkt und in allen Belangen versagt....