Big Bad Rat

  • Originaltitel: Big Freaking Rat

    Herstellung: USA, 2020

    Regie: Thomas J. Churchill

    Darsteller: Caleb Thomas, Nino Aldi, Felissa Rose, Rachel Sterling, Michael Cervantes, Cece Kelly

    Genre: Horror

    Subgenre: Ratte

    Laufzeit: ca. 82 Min.

    Freigabe: ab 16


    Eigentlich würde ich nun eine umfangreiche Inhaltsangabe schreiben, wo ich jeden Drehbuch Kniff genaustens analysieren würde. Leider ist es gar nicht so einfach, eine nachvollziehbare Story zu erkennen. Kurz zusammengefasst würde ich schreiben. Eine Ratte, die durch illegal abgeladenen Giftmüll zu beachtlicher Größe herangewachsen ist, tötet die Besucher eines Campingplatzes. Mehr kann man dazu nicht schreiben.

    Auf dem Cover versucht man den geneigten Käufer damit zu täuschen, dass man hier nach dem großartigen „Zombiber“ und den annehmbaren „Big Ass Spider“ das nächste große Ding im Genre der „Creature-Horrorkomödie“ vor sich hätte. Oder es wird eine "... Horror Comedy im Stile der 80er Jahre" versprochen. Da Amazon den Film dieses Wochenende für 99 Cent Leihgebühr anbietet, habe ich mir den Film einfach mal gegönnt. Eigentlich kann man ja mit Tierhorror nicht viel falsch machen und es birgt immer einen gewissen Unterhaltungswert. Aber leider ist dieser Film so unfassbar langweilig. Wenn man es bei Horrorfilmen noch schaffen könnte, durch Unvermögen noch einen unfreiwillig komischen und unterhaltsamen Film zu produzieren, ist es bei einer Komödie schon schwerer. Da braucht man ein gutes Drehbuch und Schauspieler die den Humor auf dem Punkt bringen können. Beides ist bei diesem Film nicht vorhanden. Die Dialoge sind voll langweilig und triefen förmlich vor Unvermögen. Dazu kommt eine deutsche Synchronisation, bei der man merkt, das die Sprecher nicht wirklich Lust dazu hatten. Da man nicht genug Potential hatte um den Film auf 80 Minuten zu strecken gibt es noch einen Subplot um drei Gangster die ihre eigenen Probleme mit einer Ratte haben. Also mit einem Verräter. Dies führt wiederum zu völlig belanglosen Kommentaren. Aber kommen wir zum Highlight des Films, die Ratte. Ich muss gestehen, dass diese mir recht gut gefallen hat. Nach dem Intro und die dort zu sehenden, computeranimierten Ratte, ahnte ich schon Schlimmes. Jedoch muss ich sagen, dass sie recht gut umgesetzt wurde. Man benutzt scheinbar so oft wie möglich ein Modell einer übergroßen Ratte. Aber da man scheinbar nicht das Geld für ein ganzes Modell hatte, sieht man das Tier häufig nur zum Teil und nie in seiner Gänze. Da hätte man ruhig mit CGI mischen können. Aber trotzdem schön, dass man CGI hauptsächlich nur da nutzt wo es auch nötig ist.

    Dennoch haben wir hier einen vollkommen belanglosen sowie langweiligen Genrevertreter der seinen Versprechungen vom Cover zu keinem Zeitpunkt gerecht werden kann...


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